Hohenschwangau
Schwangau
Füssen
Seen um Schwangau

Schwangau

Die Gemeinde Schwangau ist der Treffpunkt des Ammergebirges und der Allgäuer Seenplatte und wurde urkundlich erstmals 1090 als Schwangau (von Castrum Swangowe) erwähnt. Es ziert sich mit den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau, welche sich im Ortsteil Hohenschwangau befinden. Schwangau wurde 1926 "Luftkurort" und erhielt 1986 das Prädikat "Heilklimatischer Kurort". Durch die Aufstauung des Forggensees in den Jahren 1953/54 verlor die Gemeinde 1071 h Grund, was ein Viertel der damaligen Fläche ausmachte und veränderte somit seine Struktur. Die Gemeinde Schwangau setzt sich aus folgenden Ortsteilen zusammen: Schwangau, Hohenschwangau, Mühlberg, Brunnen, Waltenhofen, Horn und Altenschrofen.

Tegelberg

Der Tegelberg (1720m) begrüßt seine Gäste bereits an der Talstation, wo sich eine 760m lange Sommerrodelbahn befindet. Auf dem Tegelberg endet die Tegelbergseilbahn, welche stündlich ca. 470 Personen auf den Berg befördern kann, wo sich die Tegelberghütte, sowie ein Ausflugslokal befindet. Der Tegelberg ist ein beliebtes Ziel für Bergwanderer, doch es besteht auch die Möglichkeit des Drachenfliegens, Paraglidings und Tandemflügen. Unmittelbar neben der Talstation wurde 1934 eine römische Villenanlage entdeckt, welche teilweise ausgegraben wurde und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

St. Colomans

Vor den Toren Schwangaus, liegt mitten im grünen Felde die barocke Wallfahrtskirche St. Colomans. Sie war seit dem 15.Jahrhundert Ziel großer Wallfahrten. Coloman, der auf einer Pilgerreise von seiner irischen Heimat nach Jerusalem der Sage nach im Schwanengau gerastet, gepredigt und auch das Vieh gehütet haben soll, wurde und wird auch heute noch von gläubigen Katholiken bei Krankheiten von Mensch und Tier angerufen, sowie bei Hochwasser und Wolkenbruch.
Man nimmt an, das zwischen 1350 und 1400 die erste Kapelle errichtet wurde.

St. Coloman

Die Wallfahrten zur Colomanskirche gewannen stetig an Bedeutung, das belegt ein weltliches Dokument, in dem Kaiser Karl V. im Jahre 1552 für das Schwangauer Colomansfest einen eigenen Marktrechtsbrief ausstellte. Pläne zur Vergrößerung der Colomanskirche, setzten heimische Handwerksmeister, durch den Stukkateur Johann Schmutzner um, wobei die Colomanskirche das erste große Werk des Künstlers und Baumeisters war, diese im Jahr 1685 geweiht wurde.
An jedem 2.Oktobersonntag,dieses Jahr am 8.Oktober steht sein Werk, gemeinsam mit St.Coloman im Mittelpunkt der Festlichkeiten, wo dann über 200 Reiter auf prächtig geschmückten Pferden unter der Bewunderung von tausend Schwangauern und ihren Gästen gegen 9:00 Uhr vom Schwangauer Rathaus zur Wallfahrtskirche hinaus zuziehen um dort gegen 10:00 das Messopfer zu feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst umrunden die Reiter nach alten Brauch dreimal das Gotteshaus und werden dabei gesegnet, bevor man wie in alten Zeiten das Fest dann rund um die Colomanskirche fröhlich ausklingen lässt.

Die Marienbrücke

Die Marienbrücke ist eine Brücke über die Pöllatschlucht, unmittelbar hinter und direkt sichtbar vom Schloss Neuschwanstein aus.
König Maximillian II. von Bayern ließ 1845 einen hölzernen Reitersteg über die Pöllatschlucht anlegen. Dieser wurde 1886 durch König Ludwig II., durch einen Eisenkonstruktion ersetzt. 1984 wurde die Brücke restauriert, wobei die Eisenträger erneuert wurden, denn die Geländer sind bis heute im Original erhalten.

Marienbrücke



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