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Gamsbart | Johannisfeuer
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Jodeln
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Ursprünglich diente das Jodeln (singen) früher der Verständigung zwischen den Sennen auf den Bergalmen. Heute kommt das jodeln hauptsächlich in der Volksmusik vor, wo es am schönsten klingt, wenn mehrere zusammen jodeln. Im alpenländischen Volkslied wurde der Jodler zum Jodel-Lied musikalisch weiterentwickelt. Ursprüngliche Jodler wurden oft solistisch praktiziert, die meisten Jodel-Lieder sind mehrstimmig und scheinen häufig als Kehr- und Schluss-Refrain von Volksliedern auf.( Jodel-Souvenirs ) Besonders in der Schweiz hat sich im 19. Jh. eine Pflege des Jodlers in Chören entwickelt. Auch die kirchliche, sakrale Volksmusiktradition, etwa in Südtirol, kennt ein- oder mehrstimmige Jodler. Und auch instrumentale Jodler werden von Kleingruppen gespielt. |
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Laut Josef Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) hat schon der große Theologe Augustinus von Hippo vom Jodeln gesprochen, als er vom Jubilus schrieb, einer „Form wortlosen Rufens, Schreiens oder Singens“, das „wortlose Ausströmen einer Freude, die so groß ist, dass sie alle Worte zerbricht.“ |
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